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MARKTFORSCHUNG – HANNA

MARKTFORSCHUNG 

(von der flüchtigen Oberfläche dieser Welt)

 
Stephanie Hanna zu Thun und Lassen

10. Februar 2016 – 10. Februar 2017

(English version below)

In wöchentlichen Sprüngen wächst seit Februar 2016 an der Donau- Ecke Ganghofer Straße eine raumfüllende Installation aus künstlerisch bearbeitetem Verpackungsplastik vor den Augen von Anwohnenden und Passanten. Stephanie Hanna zu Thun und Lassen widmet sich seit Jahren diesem zu oft achtlos weggeworfenen Material und verarbeitet es zeitaufwändig zu überraschenden und liebevollen Bildern, erzählend von menschlichem Verlangen und von der oft damit einhergehenden Zerstörung.

Die Arbeit ist die Arbeit: ein Akt der Transformation menschlicher Achtlosigkeit.

Die Installation ist 24 Stunden und 7 Tage die Woche im Schaufenster sichtbar.
Die nächste Veranstaltung wird am Samstag, den 14. Januar von 15 bis 18 Uhr stattfinden.

 foto credits: S.H.z.T.u.L.

Stephanie Hanna zu Thun und Lassen - Von der fluechtigen Oberflaeche der Welt

Stephanie Hanna zu Thun und Lassen - Von der fluechtigen Oberflaeche der Welt

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unperform (MARKET RESEARCH) from stephanie hanna on Vimeo.

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Since February 2016, a space-filling installation has been growing out of artistically altered plastic packaging materials on the street corner Donau- Ecke Ganghofer Straße. Since several years, Stephanie Hanna zu Thun und Lassen invests her time and energy in this too often discarded material, discovering images of human desires and destruction.

The work is the work: an effort to transform human carelessness.

On view 24 hrs 7 days a week in the department store window.
The next public event will take place on Saturday, January 14th 2017, 3-6 pm.

Schreckfiguren à la Mode – Raff

An Exhibition by Colin Raff
Produced by Ben Schuman-Stoler

Opening December 18, 2015
19 – 21 Uhr

Finissage Friday, February 5, 2016
19 – 21 Uhrs

Donau- Ecke Ganghofer
Ganghofer Str. 6, 12043 Berlin
U7 Rathaus Neukölln / Karl-Marx-Straße

The urban legend of the Nachtbockkäfer (literally “night-goat-beetle”) appears localized to contemporary Berlin, yet its iconography is in fact antique, with an origin extending to the coast of the Black Sea. By means of printed cut-outs, text, sound and animation, this exhibit traces the evolution of a specific but volatile figure through archetypal permutations, proposing an unending imaginary process.

Join us outside to behold this artistically transmogrified Brutalist window display.

Preview the video animation

More slabs of Colin can be savored at
http://euxinova.com/

Gefleckte Milch – Haselsteiner & Endewardt

5.10 – 15.11.2015

Stefan Endewardt und Sandra Haselsteiner arrangierten großformatige Zeichnungen architektonischer Elemente aus der unmittelbaren Umgebung des Schaufensters Donau- Ecke Ganghofer Straße collagenartig zu einem Diorama.

In der bühnenhaften Installation verschwimmen die Grenzen zwischen Innen- und Aussenraum. Die prozessorientierte Arbeit wuchs im Laufe der Ausstellungszeit und füllte sich mit Leben.

 

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Fotos: Stephanie Hanna
Übergang Ihn zu Haselsteines & Endewardt

TransFormIn – Hihn

Carla Mercedes Hihn

„TransFormIn“

10.8. – 20.9. 2015

Midissage
Samstag, 12.09.2015
, 18 Uhr

Die Installation „TransFormIn“ von Carla Mercedes Hihn eröffnet imaginäre Tiefenebenen und vielfältige Blickachsen im Schaufensterraum Donau- Ecke Ganghofer. Dunkelblaue Linien ziehen sich wie ein Netz dreidimensional durch den Raum. Stoffbänder, Plexiglasplatten und Objekte lassen aus jeder neuen Perspektive andere Zusammenhänge entdecken. Zeichnungen auf dem Schaufensterglas lenken den Blick. Freischwebend scheinen die Fotografien und Malereien auf transparenten Platten im Umfeld, einer Neuköllner Straßenecke, aufzugehen.

Hihn kombiniert gegenständliche Fotografie und Malerei mit grafischen und geometrischen Elementen. Stadtansichten von Istanbul, Fragmente einer urbanen Umgebung, Landschaften und klare abstrakte Strukturen ergeben eine tiefenperspektivische Rauminstallation, die im Schaufenster Donau- Ecke Ganghofer “en passant” betrachtet werden kann – die Bewegung des Betrachterblickes ist die Bewegung des Passanten.

 

foto: hanna
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foto: hanna
foto: hanna

How unpaid artists save the World – Group Show

Can art save the world?

If yes: Which artistic practices, attitudes, non-acts and omissions can move the world in big or small ways?

And if “no, but I have tried”:
How is art after quitting the better-world-job?

Installations and Performances by Edin Bajric, Manuela Johanna Covini, Raul Cio & Elif Demir, Katrin Glanz, Stephanie Gerner, Tobias Gürtler, Stephan Halter, Stephanie Hanna, Sybille Hotz, Manfred Kirschner, Stephan Kurr, Gabriel Johann Kvendseth, PUNK IS DADA, Gerard Reyes, Sabrina Schieke, Alessandro Vitali, Julia Lia Walter, curated by Stephanie Hanna.

opening June 26 – 28, 2015 with the art festival 48 Stunden Neukölln
on view until August 8, 2015.

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my body is my sculpture is my memory is my home – Hotz

fließender Übergang # 6
Mai – Juni 2015

Sybille Hotz macht sich die Schriftbotschaft Private Property von Stephan Gross zu eigen und verkürzt sie auf PRIVATE. Sie setzt sie in Bezug zum Titel und raumgreifendem Element der textilen Installation my body is my sculpture is my memory is home.
„my body is my sculpture is my memory is my home – Hotz“ weiterlesen

Hauptsache kein Opfer – Hanna

Konzept und Audio: Stephanie Hanna
Interaktivät: Sebastian Sommer

Interaktive Hundechöre

Ausgelöst durch Bewegungen vor dem verspiegelten Schaufenster entsteht eine Zufallskomposition aus Hundeduetten, Chören und Soloeinlagen, von grummelnd, kläffend, jaulend, japsend und hechelnd bis wimmernd. Was genau verteidigt wird, bleibt verborgen.
„Hauptsache kein Opfer – Hanna“ weiterlesen

left overs und Organisches aus Filz – Fredo + Homeyer

left overs und Organisches aus Filz

September bis November 2013

Filzobjekte von Birgitta v. Homeyer
Fotografien von Pedro Fredo

pedro fredo, dxg 2013, foto: stephanie hanna

Pedro Fredo, Brasil

Around 2005 I started to photograph these objects.
merciless abandoned after , perhaps , having dutifully achieved
their purposes. Some of them even before their prime.
I never touched or arranged them in order to elaborate a
scene, I simply registered and left them again to their destinies.
Here they are floating in space yearning to regain something
long lost.

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Organisches aus Filz,
das Kommen und Gehen des Lebens

Objekte von Birgitta v. Homeyer

Gewachsene und jetzt abgestorbene Materialien, wie naturbelassene Wolle und Holz bilden die Grundlage organischer Formen. Das Nachempfinden natürlicher Prozesse auch im handwerklichen Prozess des Filzens ließ organische Grundformen entstehen, die ich parallel zum Schaffensprozess in der Natur wiederfand.

birgitta homeyer, dxg 2013, foto: stephanie hanna

birgitta homeyer, dxg 2013, foto: stephanie hanna

birgitta homeyer, dxg 2013 foto: stephanie hanna

What Remains – Migration Project

What Remains

July 4th – 14th 2013

… of the Migration Project, a two-month laboratory for creative research: Eight dance / visual artists, coming from six countries, entered the project with specific questions related to process, perception and composition. Migrating between dance, improvisation, drawing, scribbling, and sensing synaesthetically…

Initiated by Robert Bingham and realized in collaboration with Irene Cortina González, Saori Hala, Stephanie Hanna, Sharon Hilleli-Assa, Giorgia Minisini, Katelyn Stiles and Galiya Tzur. „What Remains – Migration Project“ weiterlesen

Die Weisen – Hanna

Die Weisen

14. – 16. Juni 2013

Labor: Urbanes Altern / 48 Stunden Neukölln

Audioinstallation und Parkbanktour von Stephanie Hanna
Interaktivität: Sebastian Sommer

Stephanie Hanna bat um Rat für ein gutes Leben.
Sie sprach mit SchülerInnen der Röntgen-Oberschule,
mit älteren Anwohnenden des Rollbergviertels
und anderen Weisen hier und da.

Die Antworten waren in einer interaktiven Audioinstallation zu hören,
über Klingelknöpfe abrufbar aus den Bereichen „Glück“, „Gesundheit“, „Entscheidungen“,
„Freiheit“, „Liebe“ sowie „Arbeit und Geld“.

mit freundlicher Unterstützung des Kulturnetzwerks Neukölln und QM Rollberg

Längere Gespräche zum Download und hören auf einer Parkbank ihrer Wahl hier

dieweisen-stephaniehanna-dXg2013

die weisen - stephanie hanna - dXg 2013

die weisen - stephanie hanna - dXg 2013

white cube series – Hanna

white cube series

September 2012 – Mai 2013

Langzeitinszenierung von Stephanie Hanna

Wechselnde Einblicke, Standpunkte, Ansichten im bemalten „white cube“ eines ehemaligen Kaufhausschaufensters.

Die vierte Wand ist zu, die Scheiben sind bemalt. Keine Woche später bedeckt ein neues Piece die Eckscheibe. Es wieder vollständig zu entfernen kostet mich fast vier Stunden. Schrittweise. Nebenbei öffnen sich Einblicke auf das Innenleben im Schaufenster. Ein Sortiment gefundener und bearbeiteter Objekte in wechselnden Konstellationen. Die Auschnitte der Einblicke führen den Blick – vielleicht. Das Interessanteste befindet sich, wie so oft, im Verborgenen, an der Grenze der Sichtbarkeit, an den Rändern der Wahrnehmung.

Einen Abschluss findet die Reihe in der Performance no show im Rahmen der Reihe +|+|+ (and now and now and) im Month of Performance Art Berlin 2013.

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Changing viewpoints on and in the former department store window,
now painted and relaunched as “white cube” donau X gang.

Starting with closing off the space by painting its windows, I gradually opened and closed viewpoints on the changing installation, discovering and following the questions: What do I want to show? How much do I need to show? How casually can I direct the viewers attention?

Finishing the series with a performance, No Show, part of +|+|+ (and now and now and) and Month of Performance Art Berlin 2013.

erbe (heritage series) – Hanna

erbe (heritage series)

November 2011 – April 2012

Wöchentlich wechselnde Konstellationen von Objekten und Bildern aus Erb- und Fundstücken von Stephanie Hanna

Was tun mit emotionalem und materiellem Erbe?

Von Möbeln bis Knöpfen, von Trompete bis Tondämpfer… Im Bearbeiten, Verschieben und Neukonstellieren der Assemblagen sortierte sie Gedanken und Gefühle: Was hinterlassen wir? Was bleibt? Und warum?

Texte der Dokumentation wurden auf der Straße vor dem Fenster eingesammelt, in einzelnen Gesprächen mit einer diversen Gruppe zufälliger Passanten.

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Weekly changing constellations of objects and images made out of found and inherited obejcts by Stephanie Hanna

What to do with emotional and material heritage?

Between November 2011 and April 2012, Stephanie Hanna was taking apart and painting pieces of furniture, arranging the button collection of her grandmother, the trumpet muter collection of her father and many and other things people left behind. Finding new orders, sorting out thoughts and feelings. Questioning fixed images. What will remain? Why?

Texts for the documentation were collected on the street in front of the window, in talks with coincidental passer-bys.

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Katalog:
gutes kann so billig

mit freundlicher Unterstützung der „Aktion! Karl-Marx-Straße“

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Blog:
http://erbe.blogsport.de

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Performance / Intervention

Improviloge